Sunday, August 1, 2010

Project 31 in Hamburg Germany 12.Sep.08

Friday, September 12, 2008, 18:32
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Hamburg Germany 12.09.08

To the Chairman of WREC – World Renewable Energy Congress
Dear Prof. Ali Sayigh

Today 12.09.08 is my project Number 31 in this year successfully finished in School in southern of Hamburg.

If I write to you that this training was the best one, it is not wrong. I loved all my training I did.

When we see the training in this year around the world in Brighton, you would believe me, I am Right.

We used 3 days for passive solar, but very intensively training. The reason was, because the School provided 7 very good and relative big free windows. I could not change the windows with smaller one. I said this is great, we do the job. See the pictures and discover it please.

Teacher – Lady Kristine Gleiner was the motivator of this Schools project. I experienced as well one of the Teachers Mr. Charly. He was like a pepper for this project. I wish I could get in every School a Teacher like him.

As soon as we put the Collectors in front of the Sun by 9.30 am , Temperature changed from 17 centigrade to 40 centigrade by 9.35am. We reached a Temperature around 102 centigrade by 1pm.

Finally the Headmaster was very happy for Result of his Schools made passive solar. I have been told that the School would like to use these passive Solar for winter Garden of School for heating the ground and get possibility for vegetable in the winter time. This is a very useful Idea.

At least are coming many visitors from different Classrooms with their Teachers. I got from many Teachers their Email for sending me the next Schools address for doing the same schools projects.

I have to mention too that most explanation of doing passive solar came from School Children.

The Journalist got as well from Children to know the function of their work. Tomorrow it should come in one of the Hamburg Newspaper.

Projects number 2 active solar + number 3 fixing a small wind turbine and doing a Sun Cooker with recycling materials are my feature program for this School.

I would like as well to inform you, the School paid for Hotel and the cost of my journey from Denmark to Hamburg.

Best

Mohammad Sani

Chairman of Saving our Planet from Denmark

Von Birke Resch

Eißendorf. Die 29 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b warten gebannt, als Mohammad Sani das Thermometer in das Wasserglas hält: 55 Grad Celsius – und das bei teilweise bewölktem Himmel. Das Projekt der nutzbaren Solarenergie ist ein voller Erfolg geworden. Seit vergangenem Mittwoch hat die neunte Klasse der Realschule Ehestorfer Weg Holzrahmen zusammengebaut, Blech schwarz gestrichen und Altkleider als Wärmedämmung verarbeitet. Gestern konnten die Schülerinnen und Schüler schließlich die Sonnenkollektoren aus Recycling-Material auf dem Schulhof präsentieren – und sie funktionieren! Mittags erreicht das Wasser, das mit einem einfachen Gartenschlauch durch die Solarkollektoren geführt wird, eine Temperatur von bis zu 130 Grad. Das Prinzip der Energienutzung ist einfach: Die Sonneneinstrahlung erwärmt sogenannte Absorber, hier schwarz gestricheneBleche, die sich in Holzkästen mit großen Glasplatten befinden. Wie in einem Treibhaus erwärmt sich die Luft innerhalb der Kästen und gibt diese Wärme an einen Wärmeleiter ab – indiesem Fall Wasser in einem Gartenschlauch. Die Klasse 9b verwendete zum großen Teil kostenlose Materialien, das Holz für die Kästen spendete die Tischlerei von ThomasDrewes. Initiiert wurde das Schulprojekt von UmweltingenieurMohammad Sani, der seinen Workshop für erneuerbare Energie weltweit für Kinder anbietet. Er erhofft sich eine Kettenreaktion, in der jede Schulklasse, die an dem Projekt teilnehmendurfte, ihr Wissen und ihre Begeisterung an andere Schulen, Eltern und Bekannte weitergibt und so ein neues Umweltbewusstsein schafft. Und auch den Schülerinnen und Schülern der 9bmacht das Projekt Spaß. „Wir können endlich mal etwas Praktisches machen“, sagt Vanessa Thermer, während sie die Temperaturwerte des Wassers notiert. Das Projekt wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne die engagierte und tatkräftige Unterstützung von Karl-Heinrich Waldow, Leiter der Holzwerkstatt, und Kerstin Gleine, die das Projekt im Rahmen ihres Physikunterrichts durchführte. „Die Schüler lernen hier fächerübergreifend und praktisch“, so die Lehrerin für Physik, Biologie und Spanisch. „Das ist erlebtes Lernen.“ Die Schule Ehestorfer Weg will auch weiterhin als gutes Beispiel in Sachen Umweltfragen vorangehen. Schulleiter Wolfgang Meyer möchte noch vor Ende des Jahres Solarzellen auf dem Dachdes Hauptgebäudes installieren lassen. Außerdem sind weitere Projekte mit Mohammad Sani geplant, wie zum Beispiel der Bau eines Solarkochers. Die Schülerinnen und Schüler amEhestorferWeg sind schon jetzt Feuer und Flamme.

Laria-Kristin Dissars, Steffen Fuchs, Patryk Libera undMichael Obeng (von
links) erklären an Schautafeln, wie die selbstgebauten Sonnenkollektoren
funktionieren. Foto: pbik

Mohammad Sani: Unermüdlicher Kämpfer für den Umweltschutz

Unermüdlich reist er umdie Welt – imNamen des Friedens, im Namen des Umweltschutzes, im Namen der Menschheit. Mohammad Sani ist seit neun Jahren für die selbstgegründete Umweltorganisation „World Renewable Energy Network“ (WREN) unterwegs und bringt Kindern aller Altersklassen bei, wie die Sonnenenergie einfach und effektiv genutzt werden kann. Der 70-Jährige, der seiner Berufung ehrenamtlich folgt, betreute schon Projekte in Dänemark, Afghanistan,GranCanaria und Texas. Selbst Fünfjährigen im Kindergarten kann er das Prinzip der Sonnenkollektoren erklären. „Wir wollen die Menschen motivieren, die Solarenergie zu nutzen“, so der aus dem Iran stammende Wissenschaftler. „Aber das geht nur über die Kinder, denn die haben nochZeit und sind offen für Neues.“ Nach eigener Aussage konnte Mohammad Sani inzwischen bis zu zwei Millionen Menschen weltweit – Kinder, Lehrer, Bekannte – mit seinenIdeenbegeistern. „Wirdürfen uns nicht zumOpfer derÖlund Gasindustrie machen“, so Sani. Das Projekt an der Schule Ehestorfer Weg bezeichnet er als „erstes Trainingscenter in Europa“ zur Nutzung erneuerbarer Energie – und erhofft sich von der neuen Generation, der er seine Ideen nahe bringen kann, ein verantwortungsvolleres Umweltbewusstsein. (pbik)

Mohammad Sani bringt Kindern bei, wie Solarenergie genutzt wird. Foto: pbik

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